Digitales Wachstum ist heute genauso wichtig für die Sichtbarkeit eines Unternehmens, wie die interne Weichenstellung für effizientere Prozesse hinter den Kulissen. Letzteres organisieren sowohl Start-ups als auch mittelständische Unternehmen oft schon gut. Sie verstehen ihr Fach und haben fähige Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass die Arbeitsabläufe stimmen. Und trotzdem bleiben sie unter ihrem Potenzial, denn sie werden nicht von den Kunden gefunden, die eigentlich ihre Zielgruppe sein sollten. Gerade im B2B- und B2C-Sektor ist das verheerend, denn da ist der Einstieg oft holprig und organisches Wachstum reicht nur selten aus, wenn man gegenüber etablierten Marken und finanzstarken Start-ups bestehen will. Sichtbarkeit ist also ein hohes Gut. Es ist der Hebel dafür, dass der Umsatz wächst. Doch wie erreicht man diese Sichtbarkeit, ohne dass auch die Akquisekosten in die Höhe schießen?
Fundamente einer dominanten Marktposition
Zuerst gilt es, die Zielgruppen zu verstehen. Wonach suchen die Entscheider in den Kundenunternehmen wirklich? Hier reicht es nicht aus, einfach nur generische Keywords zu setzen und auf das Beste zu hoffen. Nur wenn man die Zielgruppe wirklich versteht und sich die Zeit nimmt, ihre Probleme und Notwendigkeiten zu analysieren, trifft man genau ins Schwarze. Auch technisch muss der Standard hoch sein. Steigt der Traffic, muss die Website stabil bleiben und auch die User Experience (UX) halten. Das funktioniert nur, wenn sie vorher auf den steigenden Traffic vorbereitet wurde. Und wenn die Website dann Themenwelten aufbaut und das Unternehmen inhaltlich so positioniert, dass die Kunden es sofort als Experten verstehen, schießt die Professionalität nach oben – und mit ihr idealerweise auch der Umsatz.
Externe Autorität als Katalysator
Werden dann zusätzlich hochwertige Backlinks gesetzt, versteht auch Google die Relevanz der Seite. Das geschieht schließlich zu großen Teilen über Empfehlungen von anderen autoritären Quellen und hat nichts mit billigen Verlinkungen auf unpassenden Seiten zu tun. Um eine Website sichtbar machen zu können, braucht es eine gezielte Offpage-Strategie, die über bloße Präsenz hinausgeht und die gleichzeitig das Ranking in den Suchmaschinen und den Trust-Faktor der gesamten Marke erhöht. So erzielt man beides: man erhöht seine Sichtbarkeit und steigert seine Conversion-Rate. Aber natürlich darf an dieser Stelle nie vergessen werden, dass ein Link von einer fachspezifischen Seite wertvoller ist als Dutzende Verweise auf belanglosen Seiten oder ohne den entsprechenden Kontext.
B2B- und B2C-Strategien im Überblick
Gerade im B2B-Sektor wird Vertrauen durch Whitepapers, Fallstudien und die Präsenz auf Branchenportalen gebildet. Nur so entstehen lange Sales-Cycles, die weder auf große Marketingkampagnen noch auf direkte Akquise bauen. Im B2C-Fokus wiederum zählt die emotionale Ansprache, gepaart mit schnellen Ladezeiten und sozialer Bewährtheit, dem sogenannten Social Proof, zur Steigerung von Impulskäufen. Bezahlte Werbung kann auch hier von handfesten SEO-Erfolgen abgelöst werden, wenn die Seite und ihre Backlink-Strategie entsprechend aufgebaut werden.
Eine strategische Weichenstellung
All das funktioniert nur, wenn man das eigene Produkt, die Konkurrenz und die Zielgruppe kennt. Doch eines steht fest: Marktführerschaft ist im digitalen Zeitalter untrennbar mit digitaler Dominanz verknüpft und wer sich dessen nicht bewusst ist, klammert das wohl kräftigste Werkzeug seines Marketing aus.